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Berlin bekommt ROOF

Die Dächer stehen zwar noch nicht auf den Dächern der Stadt, aber bei uns in der Fertigung. 

Ja, es hat lange gedauert - aber jetzt geht es so richtig los. Die Projektplanung ist durch, die Produktionsplanung steht und nun ... In unserer Fertigung wird fleißig an den maßgenauen digital parametrisierten Dächer für die Hauptstadt gearbeitet. Sägen, schweißen, messen mit höchster Genauigkeit - damit später eine reibungslose Montage stattfinden kann. Eine detailierte maßgenaue Bestellung der Glasscheiben. 

Hinter diesen Dächern stehen eine Reihe Algorithmen, die Statik, systemtechnische Baubarkeit, produktionstechnische Machbarkeit und Toleranzen  abbilden. Aus einer erweiterten Anforderung an die Beleuchtung haben wir die Planung der Elektronik in den parametrischen Algorithmus eingebaut. Ebenso haben wir unseren Schnitt von nicht geschlossenen Profilen anhand einer exzentrischen Modellierung der technischen Querschnitte optimiert. Diese beiden Faktoren ermöglichen es uns für kommende die Dächer ein noch breiteres System anzubieten. 

Fotos folgen.... 

Kundenorientierung bei ROOF

Was ist möglich und was ist nicht möglich mit ROOF?

Das sind die Fragen die Investoren und Architekten haben, wenn es um individuelle Dach-Lösungen geht. Um die Kommunikation gerade in der Anfangsphase zu verbessern und dem Kunden seine Wünsche zu erfüllen, haben wir in den vergangenen Beratungen und Projekten bemerkt, dass hier Bedarf für Neues ist. Investoren und Architekten benötigen schnell-konfigurierbare Lösungen, die gleichzeitig die Dimensionen der Kosten und der technischen Machbarkeit abdecken. 

Leicht vergleichbare Varianten wie in einem Katalog bieten dem Kunden einen Eindruck der Möglichkeiten. Dahingehend haben wir uns entschlossen ROOF in die Richtung eines personalisierten digitalen Kataloges zu erweitern. ROOF unterstützt Kunden dabei die richtige Entscheidungen zu treffen.

Uns gibt's bald auch in Viereckig

Vierecke haben die Tendenz im 3-dimensionalen Raum nicht immer planar zu sein wie der kippelnde Stuhl im Restaurant.
 
Dementsprechend sind auch nicht alle quadrilateralen (vierseitig aufliegenden) Kissendächer direkt planar. Aber es gibt mathematische Methoden, um über theoretische Verformung den nächsten stabilen Zustand zu erzeugen bei dem alle Flächen planar sind. Diese Optimierung kann je nach Grundannahmen numerisch und analytisch geschehen und erspart dem Kunden das Geld für die gebogenen Scheiben. 
 

ROOF + BRG

Block Research Group (BRG), eine der führenden internationalen Forschungsgruppen in geometrischer Architektur hat im vergangenen Jahr ein neues „Tool“ entwickelt. Dieses Tool nennt sich COMPAS und ist eine Bibliothek mit Programmierbarkeiten, um geometrische Strukturen in Shell (also Kuppel) -Formen zu optimieren und zu bearbeiten. BRG will hiermit die Anwendung von Optimierungsalgorithmen verbessern.
 
Diese Algorithmen können schon bald bei ROOF die Drahtgitter-Struktur der Dächer optimieren, um statische Anforderungen zu erfüllen und die Profilquerschnitte reduzieren. Das heißt: Weniger Material, mehr organische Formen dank grafischer Statik.
 

Algortihm-aided Design mit Grasshopper

Heyho, CAD war gestern AAD ist heute. Das sagen zumindest einige Forscher in der Architektur. Bestimmte Planungsbüros und Architekten nutzen bereits parametrisches Design, um Gebäude zu planen und zu analysieren. Nun was ist denn AAD?
 
AAD ist die Abkürzung für "Algorithm-aided design", also zu Deutsch das Planen von Algorithmen zum Erstellen, Analysieren, Verbessern von Design und Konstruktion. Diese Algorithmen können in einem 3D-Viewer angezeigt werden wie Rhino oder AutoCAD. In diesen Programmen gibt visuelle Programmiertools, um grafisch mit Bausteinen logische Programme aufzubauen.  Diese visuellen Programme heißen Grasshopper für Rhino oder Dynamo für AutoCAD. Die Tools sehen weniger wie Programiertools sondern mehr wie Flussdiagramme aus. Dennoch verbergen sich hinter den Kanten und Knoten die detaillierte Programmierung. Zusammen bilden sie den Algorithmus der die Zeichnungen anhand von Input-Parametern erstellt. Dies ersetzt das individuelle Zeichnen von Konstruktionen und ermöglicht es Konfigurationen zu erstellen. Ebenso lassen sich automatische geometrische Kontrollen programmieren, um Sonderkonstruktionen zu ersetzen oder Zulassungen im Einzelfall (ZiE) schon von Anfang an zu erkennen.

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